Haarausfall durch Morbus Basedow kriegen Sie mit Medikamenten in den Griff

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Haarausfall tritt bei Morbus Basedow relativ häufig auf. Es handelt sich dabei um ein Symptom, das durch eine Störung des Stoffwechsels hervorgerufen wird. Das Leiden tritt dabei in Form des diffusen Haarverlusts in Erscheinung. Sie müssen zuerst die Grunderkrankung in den Griff kriegen, wenn Sie den Haarausfall stoppen wollen. Wenden Sie sich daher an einen Arzt, wenn Sie den Verdacht hegen, an Morbus Basedow zu leiden. Bleiben die kahlen Bereiche auch nach der Einnahme von Medikamenten bestehen, sollten Sie eine Haarimplantation in Erwägung ziehen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wodurch sich der Haarverlust bei Morbus Basedow auszeichnet und wie Sie in behandeln können.

Wie entsteht Haarausfall durch Morbus Basedow? Wodurch zeichnet sich das Grundleiden aus?


Morbus Basedow ist auch unter dem Begriff Graves-Krankheit bekannt. Es handelt sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Der Körper bildet dabei Abwehrstoffe gegen dieses Organ, was zu einer Vielzahl an Funktionsstörungen beiträgt. Dabei betrifft das Leiden die gesamte Schilddrüse.

Die Basedowsche Erkrankung kann auch andere Organe - wie die Augen - befallen. Davon sind in etwa 60 Prozent der Patienten betroffen. Es kommt dabei zu einer Vermehrung des Gewebes in den Augenmuskeln und um diese herum. Dies beeinträchtigt einerseits die Sehkraft und führt andererseits zum Entstehen der sogenannten "Glupschaugen".

Haarausfall durch Morbus Basedow ist ebenfalls ein vergleichsweise häufiges Symptom. Denn im Laufe jener Erkrankung kommt es bei Betroffenen abwechselnd zu einer Unter- und Überfunktion der Schilddrüse. Vor allem letztere Ausprägung des Leidens führt zu Haarverlust.

Wie macht sich der Haarverlust bemerkbar?


Haarausfall durch Morbus Basedow tritt diffus auf. Ihnen fällt das Haar also gleichmäßig aus. Im Anfangsstadium erscheinen die Kopfhaare trockener und brechen leicht ab. In der Regel bemerken Sie beim Kämmen, dass vermehrt Haupthaare ausgehen. Behandeln Sie dieses Symptom nicht, verliert das Haar schließlich an Volumen. Im weit fortgeschrittenen Stadium scheint an einigen Stellen die Kopfhaut durch.

Tragen Sie Ihr Haar lang, erscheint der Scheitel größer. Zumeist handelt es sich bei Haarverlust durch Morbus Basedow um einen schleichenden Prozess. Er lässt sich im Anfangsstadium also gut behandeln. Nur sehr selten ist der Verlust des Kopfhaars dauerhaft.

Für die Betroffenen ist der Haarausfall durch Morbus Basedow mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Es handelt sich dabei immerhin nicht um das einzige Symptom der Erkrankung, welches das Erscheinungsbild beeinflusst. Wollen Sie einen dauerhaften Verlust der Haarpracht vermeiden, sollten Sie sich rechtzeitig in Behandlung begeben.

Auf diese Weise können Sie das Leiden behandeln


Wollen Sie Haarausfall durch Morbus Basedow in den Griff kriegen, müssen Sie Ihren Stoffwechsel regulieren. Behandeln Sie die Krankheit mit Medikamenten, stoppt dies auch den Haarverlust. Wenden Sie sich diesbezüglich an einen Arzt.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Sie die verabreichten Medikamente nicht vertragen. In diesem Fall sollten Sie sich ebenfalls mit dem Mediziner absprechen. Mittlerweile stehen diesem alternative Arzneimittel zur Verfügung. Auf diese Weise lässt sich für jeden Patienten die passende Therapie finden.

Der Einsatz von Haarwuchsmitteln ist bei Morbus Basedow eher nicht zu empfehlen. Denn diese beeinflussen den Hormonstatus und können damit zu einer Verschlimmerung der Grunderkrankung führen.

Wann ist eine Haartransplantation in Erwägung zu ziehen?


Problematisch wird der Haarausfall durch Morbus Basedow dann, wenn Sie bereits am erblich bedingten Haarverlust leiden. Denn Letzteren kann die Erkrankung verstärken. In diesem Fall schreitet die genetische Alopezie schneller fort - dies kann sogar zu einer Vollglatze führen.

In solchen Fällen ist es wichtig, dass Sie rechtzeitig handeln. Wenden Sie sich an Klinik, sodass diese den Verlauf und die Ausprägung des Haarverlusts unter die Lupe nehmen kann. Auf Basis Ihrer individuellen Situation, schlägt sie Ihnen passende Therapien vor.

Damit eine Eigenhaarverpflanzung den gewünschten Effekt hat, muss sich jedoch der Verlauf des Haarausfalls abschätzen lassen. Dafür ist es notwendig, dass Sie das Grundleiden im Griff haben. So stellen Sie außerdem sicher, dass es nach der Operation nicht zu einem weiteren Fortschreiten des Haarverlusts kommt.

Ist ein dauerhaftes Ergebnis gewährleistet?


Damit der positive Effekt der Eigenhaarverpflanzung von Dauer ist, müssen Sie also die Grunderkrankung behandeln. Ansonsten bilden sich nach der Operation abermals kahle Stellen. Bedenken Sie, dass vor allem die neu verpflanzten Haare auf körperliche Belastung empfindlich reagieren.

Außerdem sollten Sie sich unbedingt an die Angaben der Klinik halten. Dies gilt insbesondere für die ersten Wochen nach dem Eingriff. Gönnen Sie sich Ruhe und schonen Sie die Transplantationsbereiche. Außerdem sollten Sie den Kopf mit einem Tuch bedecken - dies gilt vor allem für die warme Jahreszeit.

Halten Sie sich an die genannten Maßnahmen, hält das Ergebnis der Eigenhaarverpflanzung ein Leben lang. Sollte die Anwuchsrate aber nicht wie gewünscht ausfallen, haben Sie die Möglichkeit, einen korrektiven Eingriff bei Haarausfall durch Morbus Basedow durchzuführen.

Fazit - zuerst gilt es, das Grundleiden zu behandeln


Leiden Sie unter Haarausfall durch Morbus Basedow, sollten Sie zuerst die Grunderkrankung in den Griff kriegen. Denn sie führt in vielen Fällen zum diffusen Haarverlust. Die Kopfhaare fallen Ihnen dabei gleichmäßig aus, sodass sie stetig an Volumen verlieren. Nehmen Sie jedoch Medikamente ein, stabilisiert sich nach einiger Zeit Ihr Stoffwechsel - dies stoppt auch den Haarausfall. In den meisten Fällen wachsen die ausgefallenen Haare wieder nach.

Anders verhält es sich, wenn Sie zusätzlich an erblich bedingter Alopezie leiden. Denn Morbus Basedow kann diese Art von Haarverlust verschlimmern. Die kahlen Bereiche breiten sich dann noch schneller über den gesamten Kopf aus. Sie müssen daher schnell handeln.

Begeben Sie sich bei besonders starkem Haarausfall sofort in medizinische Behandlung. Um das Leiden einzudämmen, ist es notwendig, Medikamente einzunehmen. Lassen Sie sich anschließend von einer Transplantationsklinik beraten. Diese kann Sie über Ihre Möglichkeiten aufklären. Auch sagt Sie Ihnen, ob sich in Ihrem Fall eine Haartransplantation lohnt.

Suchen Sie sich also rechtzeitig professionelle Hilfe, wirken Sie einem dauerhaften Haarverlust entgegen.
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