Haarausfall durch Furunkel: Was ist das?

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Fallen Ihnen die Haare aus und bemerken Sie auf der Kopfhaut kleine Eiterbläschen, aus denen Haare ragen, könnte es sich um eine Haarbalgentzündung handeln. Die Entzündung tritt speziell an den Poren auf, aus denen Haare wachsen.

Die Erkrankung kann nicht nur auf der Kopfhaut, sondern auch an anderen Körperstellen auftreten. Ein geschwächtes Immunsystem verstärkt das Problem. Tritt dann auch noch ein Haarverlust ein, könnte es sich um einen Haarausfall durch Furunkel handeln.

Es wird Zeit, dass Sie einen Dermatologen aufsuchen, der die entsprechende Behandlung einleitet. So können Sie verhindern, dass der Haarverlust weiter fortschreitet und die Haare unwiederbringlich verloren sind.

Wie zeigt sich ein Haarausfall durch Furunkel?


Bemerken Sie Juckreiz auf der Kopfhaut und verspüren Sie Schmerzen beim Kämmen, können die Haarwurzeln entzündet sein. Diese Erkrankung wird als Haarbalgentzündung bezeichnet. Sie zeigt sich mit kleinen gelblichen Erhebungen auf der Kopfhaut, die stark an Pickel erinnern und aus denen Haare ragen.

Diese eitrigen Bläschen können an allen Stellen auf der Kopfhaut, aber auch im Bartbereich und am Körper auftreten. Die kleinen Knötchen schmerzen vor allem bei Druck. In ein paar Tagen reifen die Knötchen und werden dicker. Der Eiter in diesen Bläschen vermehrt sich und entleert sich zumeist von selbst.

Um das Fortschreiten der Entzündungen zu vermeiden, sollten Sie an den Knötchen nicht herumdrücken. Der Eiter könnte nach innen gedrückt werden. Heilen die Knötchen ab, verbleibt zumeist eine Narbe.
Zusätzlich zu den Pusteln auf der Kopfhaut kann sich das Haarbild verändern. Die Haare können stumpf und brüchig werden, da die Nährstoffversorgung aufgrund der Entzündung eingeschränkt ist.

Schreitet die Entzündung weiter fort, breiten sich die Furunkel auf der gesamten Kopfhaut und am Körper aus. Die Haare können ausfallen. Da bei einem Haarausfall durch Furunkel oft die Haarfollikel absterben, wachsen die ausgefallenen Haare nicht mehr nach.

Welche Ursachen hat die Haarbalgentzündung?


Die Haarbalgentzündung tritt nicht direkt auf der Kopfhaut auf. Sie beginnt an der Stelle, an der sich die Haarwurzel befindet und die für das Haarwachstum verantwortlich ist.

Auch dann, wenn Sie Ihr Haar sorgfältig pflegen und regelmäßig waschen, kann eine Haarbalgentzündung auftreten. Die Ursache ist keine mangelnde Hygiene. Ist Ihr Immunsystem geschwächt, kann das eine Haarbalgentzündung begünstigen. Das liegt daran, dass sich bei jedem Menschen eine gewisse Anzahl an Bakterien auf der Haut befindet.

Das Bakterium Staphylococcus aureus stellt bei Menschen mit einem starken Immunsystem keine Gefahr dar. Bei einem schwachen Immunsystem bilden sich verstärkt Exotoxine, die zu Entzündungen führen. Auch andere Erreger können eine solche Entzündung hervorrufen.

Weitere Faktoren, die einen Haarausfall durch Furunkel begünstigen, sind
Diabetes mellitus und andere Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen.

  • starke Schweißbildung auf der Kopfhaut

  • Entstehung von Kopfhautpilzen

  • Übersäuerung des Körpers.


Rasieren Sie sich den Kopf kahl und rasieren Sie auch an anderen Stellen am Körper Haare ab, kann das ebenfalls zur Bildung von Furunkeln führen. Bakterien und andere Erreger können in die Haut eindringen und zu einer Entzündung führen.

Werden die Haare aufgrund der Entzündung nicht genügend mit Nährstoffen und mit Sauerstoff versorgt, begünstigt das einen Haarverlust.

Was tun, wenn die Haare aufgrund von Furunkeln ausfallen?


Ein Haarausfall durch Furunkel ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern er kann auch richtig schmerzhaft sein. Die Schmerzen schreiten weiter fort und können nahezu unerträglich werden. Im weiteren Verlauf kann Fieber auftreten. Bilden sich vermehr Furunkel und treten sie eng beieinander auf, können sie zu außerordentlich schmerzhaften Karbunkeln verschmelzen.

Die Entzündung kann schwerwiegende Probleme verursachen, wenn sie nicht selbst abklingt und nicht behandelt wird. Sie sollten einen Dermatologen aufsuchen. Er schaut sich Ihre Kopfhaut an und kann am Erscheinungsbild der Erkrankung erkennen, ob es sich um eine Haarbalgentzündung handelt.

Der Arzt kann Ihnen ein Antibiotikum verordnen. Darüber hinaus kann die Kopfhaut mit entzündungshemmenden Tinkturen oder Salben behandelt werden. Die Furunkel können auch unter sterilen Bedingungen mit einem Skalp geöffnet werden. So kann der Eiter nach außen abfließen.
Treten bei Ihnen häufiger Furunkel auf, sollten Sie eine Blutuntersuchung vornehmen lassen. Der Arzt kann feststellen, ob Sie unter Diabetes oder einer anderen Erkrankung leiden, die zu Entzündungen führt.

Was können Sie selbst tun?


Um einem Haarausfall durch Furunkel entgegenzuwirken, sollten Sie auf eine gesunde Ernährung mit viel Vitamin C achten. So können Sie Ihr Immunsystem stärken. Ihre Kopfhaut können Sie mit Teebaumöl behandeln. Es wirkt entzündungshemmend. Befinden sich Furunkel auf Ihrer Kopfhaut, bringen warme Umschläge mit Kamillentee Linderung.
Ist der Haarverlust schon weit fortgeschritten, kann eine Haarverpflanzung eine Option sein.

Fazit: Haarbalgentzündung ist äußerst schmerzhaft


Hinter einem Haarausfall durch Furunkel steckt eine Haarbalgentzündung. Zumeist tritt sie auf, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Auf der Kopfhaut bilden sich eitrige Bläschen, aus denen Haare ragen. Diese Entzündung macht sich mit Schmerzen und Juckreiz bemerkbar.

Die Furunkel können von allein abheilen, doch können sie auch starke Beschwerden verursachen. Sie sollten einen Dermatologen konsultieren. Er kann Antibiotika verordnen. Die Kopfhaut kann mit entzündungshemmenden Tinkturen behandelt werden. Sind die Haarwurzeln abgestorben, wachsen die Haare nicht mehr nach.
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