Haarausfall durch bakterielle Infektion

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Der Haarausfall durch eine bakterielle Infektion macht sich im Anfangsstadium durch gerötete, mit Eiter gefüllte Knötchen auf der Kopfhaut bemerkbar. Da sich diese in der Regel am Haarbalg befinden, unterbrechen sie die Nährstoffzufuhr zu Haarwurzel. Es kommt auf lange Sicht also zum Ausfall des Haars. Wird das Leiden nicht rechtzeitig behandelt, breitet sich dieses immer weiter über den Kopf aus. In besonders schweren Fällen, ersetzt Narbengewebe die entzündete Stelle. Damit ist der Haarverlust permanent.

Es ist aus diesem Grund besonders wichtig, dass Sie sich rechtzeitig in Behandlung begeben. Denn so verhindern Sie die Ausbreitung der Erkrankung. Sind die Haarwurzeln an den entzündeten Stellen noch intakt, wachsen diese nach dem Ausheilen der Infektion von selbst wieder nach. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie eine bakterielle Infektion und den damit verbundenen Haarausfall behandeln.

Wodurch entsteht der Haarausfall durch eine bakterielle Infektion?


Eine bakterielle Infektion wird für deine Haare dann gefährlich, wenn sie sich an der Kopfhaut manifestiert. Entzündet sich nämlich der Haarbalg, kann dies zum Absterben der Haarwurzel führen. In diesem Fall wird nämlich der Nährstoffzufuhr zu ihr gedrosselt. Auf lange Sicht kommt es damit zu Haarverlust.

Behandeln Sie das Leiden nicht rechtzeitig, breitet sich der Haarausfall über den gesamten Kopf aus. Im schlimmsten Fall ist das Leiden permanent. Wollen Sie dieses Szenario vermeiden, müssen Sie zeitnah die Ursache für die Infektion finden, sodass Sie diese effektiv behandeln können.

Gibt es einen konkreten Auslöser für die Entzündung?


Wird ein Haarausfall durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen, ist zumeist das Bakterium Staphylococcus aureus dafür verantwortlich. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass eine Mischung aus mehreren Erregern das Leiden auslöst.

Über offene Stellen in der Kopfhaut dringen die Bakterien in diese ein. Dabei muss es sich nicht um offene Wunden handeln. Bereits eine kleine Öffnung reicht aus, um den Erregern den benötigten Nährboden für deren Vermehrung zu bieten.

Aus diesem Grund sollten Sie juckende und gerötete Stellen sofort behandeln. Bedenken Sie, dass es sich dabei auch um eine Hautkrankheit handeln kann. So wirken Sie einem Infekt und damit dem Haarverlust entgegen.

Einige Personen sind außerdem genetisch für bakterielle Entzündungen prädisponiert. Konkret heißt das, dass sie ein größeres Risiko haben, eine Infektion auf der Kopfhaut zu entwickeln. Verantwortlich dafür, sind zumeist vergrößerte Poren. Dadurch können Bakterien leichter in die Haut eindringen. Tritt das Leiden in Ihrer Familie also gehäuft auf, sollten Sie stets auf Rötungen oder Schwellungen auf Ihrer Kopfhaut achten. Außerdem lohnt es sich, regelmäßig bei einem Arzt vorbeizuschauen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge


Geht es um den Haarausfall durch eine bakterielle Infektion, so lohnt es sich, Vorsorge zu betreiben. Vermeiden Sie die Reizung Ihrer Kopfhaut, um Erregern keinen Nährboden zu bieten.

Setzen Sie des Weiteren auf hochwertige, nährstoffhaltige Pflegemittel. Ebendiese verfügen zumeist über natürliche Inhaltsstoffe, die Ihre Haare von außerdem mit Nährstoffen versorgen. Dadurch wirken Sie nicht nur Entzündungen entgegen, sondern Sie regen gleichzeitig das Wachstum des Kopfhaars an.

Lassen Sie sich im Zweifelsfall immer von einem Arzt untersuchen. So ist es möglich, eine Entzündung frühzeitig zu erkennen.

Wie lässt sich das Leiden behandeln?


Leiden Sie unter Haarausfall durch eine bakterielle Infektion, müssen Sie zuerst die Grunderkrankung in den Griff kriegen. Dies ist nicht immer leicht. Denn bei einigen Personen liegt - wie bereits erwähnt - eine genetische Disposition für Entzündungen der Kopfhaut vor - bekannt ist die Erkrankung als Folliculitis decalvans. Die Therapie erweist sich in diesen Fällen als besonders langwierig.

Während bei leichten Entzündungen die Behandlung mit einer Salbe ausreicht, ist bei schweren Fällen die Einnahme von Antibiotika erforderlich. Dies muss sogar über einen längeren Zeitraum hinweg geschehen, wenn Sie für Infektionen dieser Art anfällig sind. Brechen Sie die Therapie niemals frühzeitig ab - ansonsten könnte die Entzündung erneut auftreten.

Ist eine Haartransplantation möglich?


Bilden sich auf Ihrem Kopf durch den Haarausfall durch eine bakterielle Infektion dauerhaft kahle Stellen aus, sollten Sie die Eigenhaarverpflanzung in Erwägung ziehen. Allerdings muss die Erkrankung bereits vollständig ausgeheilt sein. Es macht nur wenig Sinn, die Operation auf einer entzündeten Kopfhaut durchzuführen. Denn in diesem Fall kommt es kurz nach dem Eingriff zu einem erneuten Haarverlust.

Um diesbezüglich auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie über mehrere Monate hinweg beschwerdefrei sein. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von Ihrem Hautarzt untersuchen. So haben Sie in Bezug auf Ihren Gesundheitszustand Gewissheit.

Haben Sie eine Neigung zu Infektionen, müssen Sie Ihre Kopfhaut auch nach dem Eingriff im Blick behalten. Achten Sie auf Rötungen, Schwellungen. Auch anhaltende Schmerzen sind nach der Operation nicht die Norm. Setzen Sie sich bei diesen Symptomen unbedingt mit der Klinik in Verbindung. So wissen Sie, wie Sie vorgehen müssen, um die Entzündung einzudämmen.

Fazit - es gilt, das Grundleiden zu behandeln


Haarausfall durch eine bakterielle Infektion können Sie eindämmen, indem Sie die Entzündung in den Griff kriegen. Dabei dürfen Sie nicht zu lange abwarten. Schnell breitet sich das Leiden ansonsten über den Kopf aus. Handelt es sich bei der Erkrankung um Folliculitis decalvans, ist der Haarverlust an den betroffenen Stellen permanent, wobei es dort anschließend zu starker Narbenbildung kommt - allerdings tritt die Erkrankung selten und nur familiär gehäuft auf.

Es ist daher wichtig, dass Sie die Ursache von einem Arzt abklären lassen. Damit können Sie auch die passende Therapie für Ihre Beschwerden finden. Kommt es zu einem Ausheilen des Infekts, wachsen Ihre Haare in der Regel wieder nach. Ist das nicht der Fall, können Sie eine Haartransplantation in Erwägung ziehen.

Damit der Eingriff bei Ihnen jedoch zum gewünschten Ergebnis führt, müssen Sie sich in einer guten körperlichen Verfassung befinden.
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