Haarausfall durch Aluminiumvergiftung

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Aluminium tritt im täglichen Leben überall auf. Es ist im Trinkwasser, in verschiedenen Lebensmitteln und in Verpackungen enthalten. Noch vor einiger Zeit war Aluminium auch Bestandteil verschiedener Kosmetika wie Deodorants und Zahnpasta.

Die Kosmetik-Hersteller haben mittlerweile die gesundheitsschädliche Wirkung von Aluminium erkannt und verzichten weitgehend auf Aluminium in ihren Produkten. Aluminium gehört zu den Schwermetallen, die zwar in den menschlichen Körper gelangen können, aber keine Aufgabe haben und dem Körper nur schaden.

Ein Haarausfall durch Aluminiumvergiftung kann die Folge sein, wenn Sie plötzlich eine große Menge von diesem Metall aufnehmen. Nicht immer handelt es sich bei der Aufnahme von Aluminium um eine Vergiftung, doch kann es trotzdem zu einem Haarverlust kommen.

Warum kann ein Haarausfall durch Aluminiumvergiftung auftreten?


Aluminium ist ein Schwermetall, das mit dem Trinkwasser, mit der Nahrung und mit verschiedenen Kosmetika in den menschlichen Körper gelangen kann. Es muss nicht zu einer Vergiftung kommen, da ein gesunder Mensch dieses chemische Element gut abbauen kann.

Nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung schadet eine Aufnahme von einem Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht und pro Woche dem menschlichen Körper nicht. Wiegen Sie also 80 Kilogramm und sind Sie gesund, können Ihnen bis zu 80 Milligramm Aluminium pro Woche nicht schaden. Kommen Sie viel mit diesem Metall in Kontakt, besteht die Gefahr, dass Sie mehr davon aufnehmen.
Bei einer erhöhten Aufnahme von Aluminium, verschiedenen Erkrankungen und einem geschwächten Abwehrsystem kann der Körper dieses Metall nicht mehr genügend abbauen.

Das Schwermetall lagert sich im Körper ein und kann zu Haarverlust sowie anderen Beschwerden führen. Eine Vergiftung ist jedoch eher selten der Fall. Sie tritt zumeist dann auf, wenn es zu einer Havarie kommt oder Sie berufsbedingt mit größeren Mengen Aluminium in Berührung kommen. Aluminium kann im Körper vielfältige Schäden hervorrufen. Es kann auch die Haarfollikel angreifen, sodass es zu einem Haarausfall durch Aluminiumvergiftung kommt.

Wie macht sich der Haarverlust durch eine Aluminiumbelastung bemerkbar?


Leiden Sie unter einer Aluminiumvergiftung, tritt der Haarausfall noch nicht sofort ein. Das liegt daran, dass sich die meisten Haare noch in der Wachstumsphase befinden. Die Wachstumsphase verkürzt sich, wenn Sie unter einer Vergiftung oder einer erhöhten Aluminiumkonzentration im Körper leiden.

Die Haare fallen erst Tage oder Wochen nach dem schädigenden Ereignis aus. Der Haarverlust kann rasant auftreten, wenn Sie große Mengen an Aluminium innerhalb kurzer Zeit aufgenommen haben. Innerhalb weniger Tage fallen Ihnen die Haare auf dem Kopf und mitunter auch am Körper komplett aus. Oft sind die Haarfollikel so stark geschädigt, dass sie keine Haare mehr hervorbringen können.

Haben Sie sich über längere Zeit mit Aluminium vergiftet, fallen Ihnen die Haare schleichend aus. Die Haare werden immer lichter. Irgendwann wird die Kopfhaut durch die Haare sichtbar. Die Haarfollikel können zwar geschädigt sein, doch können sie sich wieder erholen und neue Haare hervorbringen. Der Haarausfall durch Aluminiumvergiftung tritt immer diffus auf. Die Haare fallen gleichmäßig auf dem gesamten Kopf aus.

Auf welche Symptome sollten Sie achten?


Ein Haarverlust ist nicht das einzige Symptom, wenn Sie unter einer Aluminiumvergiftung leiden.

Es kann zusätzlich zu

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpfungszuständen

  • Kopfschmerzen

  • Muskelschmerzen

  • Gedächtnisstörungen

  • Verhaltensauffälligkeiten

  • Atemproblemen

  • Hautausschlägen


kommen.

Diese Symptome zeigen sich zumeist schon, bevor der Haarausfall durch Aluminiumvergiftung auftritt. Eine Aluminiumvergiftung führt zu Blutarmut. Die Kopfhaut und die Haarfollikel werden nicht mehr genügend mit Blut versorgt. Ein Haarausfall ist die Folge.

Wird die Aluminiumvergiftung nicht behandelt, kann das Aluminium schwere Schäden im Körper anrichten. Es kann zu Nierenschäden, Demenz, Leberschäden, Schilddrüsenerkrankungen und verschiedenen Krebserkrankungen kommen.

Wie kann die Aluminiumvergiftung behandelt werden?


Bemerken Sie Symptome einer Aluminiumvergiftung, sollten Sie schnell einen Arzt konsultieren. Anhand der Symptome und einer Blutuntersuchung kann er feststellen, ob Sie unter einer Aluminiumvergiftung oder einer erhöhten Aluminiumkonzentration im Körper leiden.

Das Aluminium muss kontrolliert aus dem Körper ausgeleitet werden. Die Ausleitung erfolgt in mehreren Stufen. Dabei muss der Arzt eventuelle Gegenanzeigen wie Lebererkrankungen, Nierenfunktionsstörungen, Blutarmut, Herzrhythmusstörungen oder Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse ausschließen.

Die Ausleitung kann mit

  • Vitamin E und Selen

  • Silizium

  • Hochdosis an Vitamin C

  • Apfelpektin

  • Zink

  • Folsäure

  • Apfelsäure und Magnesium


erfolgen.

Wachsen die Haare nach einem Haarausfall durch Aluminiumvergiftung nicht mehr nach, kann eine Haartransplantation helfen.

Wie können Sie einer Aluminiumvergiftung entgegenwirken?


Sie können einer erhöhten Aluminiumkonzentration im Körper entgegenwirken, indem Sie beim Kauf von Kosmetikprodukten darauf achten, dass sie frei von Aluminium sind. Sie sollten sich gesund ernähren und bei Obst sowie Gemüse auf Bioqualität achten.

Verpackungen mit Aluminium sollten Sie meiden. Die Einnahme von Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel sowie das Essen von Nüssen, die Magnesium enthalten, kann der Einlagerung von Aluminium im Körper entgegenwirken.

Fazit: Aluminiumvergiftung führt zu diffusem Haarverlust


Aluminium gelangt über die Nahrung und über das Trinkwasser in den Körper. Kann das Aluminium nicht vom Körper abgebaut werden oder nehmen Sie durch eine Havarie eine große Menge an Aluminium auf, kann ein Haarausfall durch Aluminiumvergiftung auftreten.

Er geht mit verschiedenen weiteren Symptomen einher. Sie sollten unbedingt einen Arzt konsultieren, der die kontrollierte Ausleitung von Aluminium aus dem Körper vornimmt.
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