Ernährungsbedingter Haarausfall: Wie tritt er auf?

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Ihr Haar ist stumpf und brüchig, obwohl Sie sich eigentlich fit und gesund fühlen? In der letzten Zeit fallen Ihnen verstärkt Haare aus? Das kann an Ihrer Ernährung liegen. Ihren Haaren fehlen wichtige Nährstoffe, die sie für ein gesundes Wachstum benötigen. Ein ernährungsbedingter Haarausfall tritt auf, wenn Sie sich ungesund oder einseitig ernähren.

Auch dann, wenn Sie auf tierische Produkte vorwiegend oder vollständig verzichten, kann sich das negativ auf Haare und Kopfhaut auswirken. Auch eine rein vegetarische Ernährung kann einseitig sein, da einige Vitamine und andere wichtige Nährstoffe fast nur in tierischen Lebensmitteln vorkommen. Sie sollten Ihre Ernährungsgewohnheiten analysieren und gegebenenfalls umstellen.

Warum kann ein ernährungsbedingter Haarausfall eintreten?


So wie Ihre Organe, Muskeln und Knochen benötigen auch Ihre Haut und Haare zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und andere Nährstoffe, um gesund zu bleiben, zu wachsen und sich zu regenerieren. Ernähren Sie sich ungesund, beispielsweise zu fettreich oder von stark zuckerhaltigen Lebensmitteln, bekommen Haare und Kopfhaut nicht genügend Nährstoffe. Auch die Sauerstoffversorgung der Haarfollikel wird beeinträchtigt.

Die Haare können auch bei Diäten leiden, da es sich bei den meisten Diäten um eine einseitige Ernährung handelt. Selbst dann, wenn Sie sich vegetarisch oder rein vegan ernähren, da Sie glauben, dass das gesund für Sie ist, kann sich das negativ auf Haare und Kopfhaut auswirken. Nehmen Sie viele stark zuckerhaltige Lebensmittel und Süßigkeiten zu sich, kann das Haaren und Kopfhaut schaden.

Zucker wird sauer verstoffwechselt. In der Folge kommt es zu einer Übersäuerung des Körpers. Zucker kann in den Zellen zu entzündungsähnlichen Zuständen führen. Das begünstigt auch Entzündungen der Kopfhaut sowie Haarbalgentzündungen.
Eine fettreiche Ernährung kann bei Männern zu einem erhöhten Testosteronspiegel führen, der einen erblich bedingten Haarverlust, die androgenetische Alopezie, begünstigt. Auch dann, wenn Sie verschiedene Lebensmittel nicht vertragen, kann mitunter ein ernährungsbedingter Haarausfall auftreten.

Wie zeigt sich der Haarverlust durch Fehler bei der Ernährung?


Ein Haarverlust durch mangelhafte Ernährung tritt nicht sofort auf. Die lebenswichtigen Organe nehmen sich das, was sie brauchen. Da die Haare nicht lebensnotwendig sind, kommen sie irgendwann bei der Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen zu kurz. Die Haare werden zunächst stumpf und brüchig. Auf der Kopfhaut können mitunter Juckreiz und Rötungen auftreten, da es der Kopfhaut an Feuchtigkeit fehlt.

Die Haare durchlaufen einen Wachstumszyklus, der aus Wachstumsphase, Übergangsphase und Ruhephase besteht. Werden die Haarfollikel nicht mehr genügend mit Nährstoffen versorgt, verkürzen sich die Wachstumsphasen der Haare. Die Haarfollikel sind angegriffen und bringen immer dünnere Haare hervor. Die Haare treten vorzeitig in die Ruhephase ein und fallen aus.

Irgendwann können sie nicht mehr so schnell nachwachsen, wie sie ausfallen. In der Folge wird das Haar immer lichter, sodass die Kopfhaut durch die Haare sichtbar wird. Ein ernährungsbedingter Haarausfall zeigt sich diffus. Er tritt auf dem gesamten Kopf gleichmäßig auf. Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, dass auch die Barthaare und die Körperhaare betroffen sind. Ebenso unwahrscheinlich ist auch ein Totalverlust der Haare.

Wie wirkt sich eine zu fettreiche Ernährung auf die Haare aus?


Eine fettreiche Ernährung kann zu Übergewicht führen. Liegt ein stressbedingter Haarverlust vor, kann er sich verstärken, da sich die Stresshormone im Fettgewebe ablagern. Eine zu fettreiche Ernährung treibt den Testosteronspiegel in die Höhe. Das männliche Sexualhormon Testosteron wird zu Dihydrotestosteron (DHT) abgebaut.

Bei Männern mit androgenetischer Alopezie liegt eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen DHT vor. Dieser erblich bedingte Haarverlust zeigt sich mit Stirnglatze, Geheimratsecken und Glatze am Oberkopf. Bei einer fettreichen, ungesunden Ernährung kann er sich verstärken.

Was hilft gegen einen Haarverlust, der durch falsche Ernährung hervorgerufen wird?


Macht sich bei Ihnen ein Haarausfall mit den beschriebenen Symptomen bemerkbar, sollten Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten analysieren. Am besten, Sie führen ein Ernährungstagebuch, in dem Sie festhalten, was Sie alle Tage essen. Liegt ein ernährungsbedingter Haarausfall vor, sollten Sie Ihre Ernährung umstellen.

Sie sollten einen Hautarzt konsultieren, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Haare ernährungsbedingt ausfallen. Der Hautarzt kann Ihre Haare und Ihre Kopfhaut anschauen. Er führt eine Blutuntersuchung durch, um einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen festzustellen.

Was können Sie selbst gegen den Haarverlust tun?


Sie sollten auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Eiern achten. Auch Fisch und mageres Fleisch können hin und wieder in Ihrem Speiseplan auftauchen.

Sie benötigen

  • Vitamine des B-Komplexes, die das Zellwachstum und die Zellteilung fördern

  • Vitamin C zur Stärkung des Immunsystems und zur Abwehr freier Radikaler

  • Vitamin E, das dem Alterungsprozess entgegenwirkt

  • Vitamin A zur Unterstützung des Haarwachstum

  • Zink, das für Haut und Haare wichtig ist

  • Eisen, das die Sauerstoffsättigung des Blutes und die Durchblutung der Kopfhaut verbessert.


Können Sie verschiedene Nährstoffe nicht mit der Ernährung zu sich nehmen, können Sie Nahrungsergänzungsmittel anwenden.

Fazit: Ungesunde Ernährung begünstigt Haarausfall


Ein ernährungsbedingter Haarausfall zeigt sich diffus auf dem gesamten Kopf. Die Haare bekommen nicht genügend Vitamine und Mineralstoffe. Sie werden brüchig und fallen aus. Sie sollten Ihre Ernährung umstellen und auf genügend Vitamine und Mineralstoffe achten. Obst und Gemüse sollten wichtige Bestandteile Ihrer Ernährung sein.
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